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26.06.2009
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Vortrag zum Thema "Bürgersolarkraftwerk"
Am 7. Juli 2009 findet um 17:30 Uhr in den Räumen von Solar City Leipzig (Otto-Schill-Straße 1, 4. OG) ein Vortrag zum Thema "Bürgersolarkraftwerk" statt. Alexander John, zweiter Geschäftsführer der Solarallianz Leipzig,
wird über die Entstehung des ersten Leipziger Bürgersolarkraftwerks berichten und Tipps für Nachahmer geben.
Die Veranstaltung ist kostenlos, Anmeldungen werden unter 0341 22 76 472 bzw. info@solarallianz-leipzig.de entgegengenommen.
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25.06.2009
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„Es wird etwas geschehen“ (Heinrich Böll)
Nach Jahren des Zögerns hat die LWB nun bekannt gegeben, dass sie selbst 10 Solaranlagen in diesem Jahr errichten wird. „Wir freuen uns, dass wir die LWB zu dieser guten Initiative anregen konnten“, so Ferdinand Dürr, erster Geschäftsführer der Solarallianz Leipzig.
Die Anlagen werden im gesamten Stadtgebiet verteilt errichtet und haben jeweils eine Größe von 30 kWp. „Die LWB hätte gern noch mehr Anlagen errichtet“, teilt Alexander John, zweiter Geschäftsführer der Solarallianz Leipzig, mit. Eine Mindestdistanz von 480 m zwischen den
Solaranlagen verhindert die Errichtung weiterer Anlagen, auch Bürgersolarkraftwerke werden auf den Dächern der LWB nicht mehr entstehen können, wenn es nicht eine Änderung im Erneuerbaren Energiengesetz geben wird.
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08.06.2009
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Pressespiegel zur ersten Leipziger Bürgersolaranlage
Ein Pressespiegel mit verschiedenen Beiträgen zum Bürgersolarkraftwerk steht ab sofort auch zum Ansehen und Herunterladen zur Verfügung.
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21.05.2009
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Die Ertragsdaten der Anlage können abgerufen werden
Es ist nun möglich direkt über die Web-Seite die Ertragsdaten abzurufen.
Für die Vollansicht der Seite ohne scrollen zu müssen ist es auch möglich direkt den Anbieter der Berechnung aufzurufen.
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19.05.2009
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Radiobeitrag über die Entstehung des Bürgersolarkraftwerks
Hier kann man sich einen Radiobeitrag über die Entstehung des Bürgersolarkraftwerks anhören und herunterladen.
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26.04.2009
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Erste Gesellschaftsversammlung der Solarallianz Leipzig GbR fand statt
Die erste Gesellschaftsversammlung fand am 25.04.2009 im Café des Hauses der Demokratie (Bernhard-Göring-Str. 152) statt.
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25.04.2009
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Erste Leipziger Solar-GbR installiert erfolgreich PV-Anlage
85 GesellschafterInnen finanzieren PV-Anlage für mehr Klimaschutz in Leipzig / Stadt Leipzig bewegt sich bei
Dachnutzungsverträgen Leipzig
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Foto: Ralf Julke
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Nur ein Tag vor dem Jahrestag der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl am 26. April ging die erste
Leipziger Bürger-Photovoltaikanlage in Betrieb. Errichtet von der Leipziger Firma SMP auf dem LWB-Gebäude in der
Carlebachstraße 1-17, versorgt die Anlage in den kommenden Jahren 30 Menschen mit ökologisch erzeugtem Strom. „Mit der
Installation der Anlage haben wir ein ehrgeiziges Projekt der Klima-Allianz Leipzig realisiert“, so Ferdinand Dürr, Erster
Geschäftsführer der Solarallianz Leipzig GbR und Mitinitiator des Projekts. „Mit der im November gegründeten Solar-GbR zeigt die
Klima-Allianz Leipzig auf, dass es in Leipzig viel Potential für klimafreundliche Energieerzeugung gibt. Jetzt ist die Stadt
gefragt, die Bedingungen für solche Vorhaben weiter zu verbessern.“
„Die starke Beteiligung an der Bürgersolaranlage zeigt, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger durchaus in der Verantwortung
sehen, vor Ort zum Klimaschutz beizutragen“, unterstreicht Kerstin Dittrich, Mitinitiatorin und aktiv beim VCD Leipzig. „85
Menschen haben in rund acht Wochen mehr als 110.000 Euro zusammengetragen, um in den nächsten 20 Jahren mindestens
200 Tonnen Kohlendioxid zu vermeiden.“
Anfang der Woche wurde bekannt, dass die Stadt Leipzig plant, die Nutzungsgebühr für städtische Dächer für
Beteiligungsanlagen deutlich zu senken. Anstatt ein Euro je Quadratmeter sollen künftig nur noch 10 Cent jährlich fällig
werden. „Zwar ist das grundsätzlich eine positive Entwicklung“, gibt Alexander John, Sprecher der Klima-Allianz Leipzig und
Zweiter Geschäftsführer der Solarallianz, zu. „Doch das hohe Nutzungsentgelt war nur ein Punkt, warum es bisher noch keine
Bürgersolaranlage auf städtischen Dächern gibt. Insbesondere die Gestaltung der Nutzungsbedingungen haben es uns im
letzten Jahr unmöglich gemacht, den Mustervertrag zu unterzeichnen. Stattdessen haben wir mit der LWB einen eigenen
Vertrag erarbeitet, der an unsere Bedürfnisse angepasst ist.“ Bundesweit gibt es inzwischen in nahezu allen größeren Städten
Bürgersolaranlagen. „In Dresden, wo die Dachflächen kostenlos und zu günstigen Bedingungen zur Verfügung gestellt werden,
gibt es bereits sieben solcher Anlagen“, so Bernd Genennig, Geschäftsführer von Solar City Leipzig und Gründungsmitglied der
Solarallianz. „Das zeigt, dass Leipzig hier hinter anderen sächsischen Städten zurückbleibt. Dennoch haben wir einen
Startpunkt gesetzt und werden künftig rund 28.500 kWh Strom erzeugen – ausreichend für die ökologische Stromversorgung von
30 Personen.“
Die Solarallianz Leipzig GbR entstand aus der Arbeitsgruppe Energie der Klima-Allianz Leipzig. „Wir bedanken uns bei allen
UnterstützerInnen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben, so Mitinitiator Henning Schulte-Huxel. „Dazu gehören neben
den Gesellschafter/innen und den Verbänden der Klima-Allianz Leipzig insbesondere die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft
LWB und ihre Tochtergesellschaft WSL.“
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15.04.2009
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Bau der ersten Leipziger Bürgersolaranlage hat begonnen.
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Fotos: Ralf Julke
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In den frühen Morgenstunden hat vor der Carlebachstraße 11 ein Kran Aufstellung genommen. Mit sicheren,
zügigen Bewegungen werden Stangen, Halterungen, Platten und Module aus zwei LKW geladen und direkt auf das
Dach der Carlebachstraße 1 - 17 gehoben. Gleichzeitig sind Gerüstbauer an der Hausseite damit beschäftigt,
in Windeseile ein Gerüst bis zur Dachkante im 5. Obergeschoss zu errichten.
Noch ist es dennoch ruhig, noch, denn in wenigen Stunden wird mit den Bohrungen für die Verankerung der Ständer
auf dem Dach begonnen.
In wenigen Tagen wird dann auch wieder Ruhe einkehren. Nach nicht mal zwei Tagen werden die Bohrungen abgeschlossen
sein und es wird mit der Montage der Ständer begonnen. Erst dann werden die Solarmodule mit idealer Ausrichtung
im 30°-Winkel nach Süden befestigt. Die sachgerechte Installation der Anlage übernimmt die Leipziger Firma SMP Solartechnik.
Während der Arbeiten läuft für die Akteure des Projekts gerade alles auf Hochtouren für die erste
Gesellschaftsversammlung am 25. April im Haus der Demokratie. Dann besteht die Chance für alle Beteiligten des
Projekts sich kennenzulernen und Fragen sowie die Zukunft des Projekts zu besprechen.
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02.02.2009
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Wir haben das Geld zusammen
"Es ist uns innerhalb von 10 Wochen gelungen, ausreichend Beteiligungen an der Solarallianz Leipzig GbR zu sammeln - diese Hürde haben wir gerade genommen. Damit ist der schwierigste Schritt auf dem Weg zur ersten Solar-Beteiligungs-GbR in Leipzig und mehr klimafreundlicher Stromerzeugung geschafft." resümiert Ferdinand Dürr, Erster Geschäftsführer der Solarallianz Leipzig GbR.
Die Photovoltaikanlage mit 30 Kilowatt Leistung ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch attraktiv. Neben der Vermeidung von mindestens 200 Tonnen klimaschädlichem Kohlendioxid, erwarten die Initiatoren von der Klima-Allianz Leipzig auch einen finanziellen Ertrag von über fünf Prozent.
Dies motivierte mehr als 80 ZeichnerInnen sich zu engagieren.
Da die Beteiligungssumme nun vollständig gezeichnet wurde, beginnt die Solarallianz demnächst mit der Errichtung der
Photovoltaikanlage in der Witkowskistraße 2-8. Hierum haben sich bereits mehrere Firmen aus der Region beworben.
Ziel ist es mit der Anlage noch im 1. Quartal dieses Jahres ans Netz zu gehen.
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21.01.2009
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Zeichnungsfrist verlängert!
Noch rund 10.000 Euro verfügbar
Nachdem die Solarallianz Leipzig im letzten Jahr das Ziel verfehlt hat, in nur sechs Wochen rund 120.000 Euro Beteiligungen an der ersten Leipziger BürgerSolar-GbR zu sammeln, sind die Bedingungen im neuen Jahr sogar noch günstiger geworden. Obwohl die Einspeisevergütung für Solarstrom 2009 stärker als bisher reduziert wurde, ergeben sich für die Installation im neuen Jahr bessere Rahmenbedingungen: Das Angebot für die Installation der rund 30 kWp Dünnschichtmodule fällt so günstig aus, dass die Reduzierung der Einspeisevergütung mehr als ausgeglichen wird.
Deswegen haben wir uns entschlossen, den Bau der Anlage auch im neuen Jahr weiter voran zu treiben. Dennoch sind hierfür weitere Beteiligungen notwendig. Am 20. Januar waren nur noch rund 10.000 Euro an Beteiligungen verfügbar. Noch haben Sie die Gelegenheit, sich an der ökologisch, weil klimafreundlichen und ökonomisch sinnvollen Erzeugung von Strom zu beteiligen.
Beteiligen Sie sich an der Solarallianz Leipzig GbR, laden Sie den Zeichnungsschein herunter und informieren Sie Freunde, Verwandte und Bekannte über die Solarallianz Leipzig!
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06.11.2008
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Die Klima-Allianz Leipzig initiiert Bürger-Solarkraftwerk
Der Klimawandel ist in vollem Gange. Dabei wird immer ersichtlicher, dass der Mensch durch die Verbrennung von Kohle und anderen fossilen Energieträgern zu einem erheblichen Teil selbst die Verantwortung an der globalen Erwärmung trägt. So werden jährlich allein für die Stromerzeugung hunderte Mio. Tonnen von klimaschädlichem CO2 in die Atmosphäre geblasen. Noch 2006 setzte sich der Strommix in Deutschland zu 60% aus fossilen Energieträgern zusammen, lediglich 12% des Stroms wurden aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen (siehe Lichtblick: Strommix in Deutschland 2006).
Die Klimaallianz hat sich zum Ziel gesetzt, noch in diesem Jahr die Nutzung der Solarkraft in Leipzig voranzutreiben. Geplant ist der Bau einer Bürgersolaranlage auf dem Gebäude der LWB in der Witowskistraße 2 - 8. Dadurch soll ein Grundstein für weitere Projekte dieser Art gelegt und die Stadt einen wichtigen Schritt in Sachen Klimaschutz vorangebracht werden. Denn obwohl im Leipziger Umland die Produktion von Solarmodulen floriert, blitzen die Dächer innerhalb der Stadtgrenzen oftmals leer in der prallen Sonne. Diesem Leerstand möchte die Klimaallianz nun entgegenwirken. Am Standort Leipzig mangelt es nämlich weder an geeigneten Dächern für Solarprojekte, noch am dafür erforderlichen Sonnenschein. Mit rund 1600 Sonnenstunden darf man sich sogar zu einer der sonnigsten Städte hierzulande zählen. Einladender könnten die Bedingungen also nicht sein.
In Form der geplanten Bürgersolaranlage wird den Leipziger Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geboten, sich direkt an der Energiewende zu beteiligen. Durch eine extra dafür eingerichtete GbR kann jeder Einzelne Anteilseigner an der Solaranlage werden und tatkräftig dem Klimawandel entgegenwirken. Mit einer geplanten Größe von 29,96 kWp verspricht die Anlage eine reiche Sonnenernte, welche den jährlichen Strombedarf von 30 Personen* deckt – und dies garantiert ohne klimaschädliche Emissionen. Bei einer Laufzeit von 20 Jahren werden dadurch über 230 Tonnen CO2 im Vergleich zum herkömmlichen Strom der Stadtwerke Leipzig** vermieden.
Neben dem ökologischen Mehrwert lockt den Anteilseignern darüber hinaus auch ein finanzieller Vorteil. Das von der Regierung beschlossene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert diesen nämlich einen Zinsvorteil von mindestens 5 % der eingebrachten Summe. Mehr als die meisten Banken derzeit zu bieten haben. Mitmachen lohnt sich somit auf alle Fälle.
* bei 950 kWh/Person
** Stand 12/2007
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Eine Initiative der Klima-Allianz Leipzig
In Kooperation mit:
Ortsgruppe Leipzig
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