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Frequently Asked Questions
Die Gruppe UniSolar Leipzig
Wer ist UniSolar e.V. Leipzig?
Kann man bei UniSolar auch mehr machen als Geld anlegen?
Was ist Photovoltaik?
Wie funktioniert solare Stromerzeugung?
Lohnt sich eine Photovoltaikanlage energetisch überhaupt?
Das Modell von UniSolar Leipzig
Was ist das Ziel des Projekts UniSolar Leipzig?
Wie soll das Ziel erreicht werden?
Wie funktioniert das Projekt?
Wie beteiligt man sich an dem Projekt?
Warum gerade an der Hochschule?
Wie sicher ist eine solche Geldanlage?
Was passiert mit dem gewonnenen Strom? Wird er von den Hochschulen genutzt?
Wo gibt es noch UniSolar?
Die erste Anlage von UniSolar Leipzig
Wo finde ich die aktuelle Stromerzeugung der ersten Anlage?
Wie sehen die Konditionen aus?
Wie hoch/niedrig kann eine Beteiligung sein?
Wer ist Eigentümer der Anlage?
Warum wurde eine Vertragsergänzung notwendig?
Was ist, wenn es mal hagelt und die Anlage kaputt ist?
Was passiert nach 20 Jahren mit der Anlage?
Wann und wo wurde die erste Anlage gebaut und in Betrieb genommen?
Wer ist UniSolar e.V. Leipzig?
UniSolar ist ein gemeinnütziger Verein, in dem sich Studierende und Absolventen der Universität Leipzig und der
HTWK Leipzig zusammengeschlossen haben um die Förderung erneuerbarer Energien an den Hochschulen in Leipzig
voranzutreiben. mehr
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Kann man bei UniSolar auch mehr machen als Geld anlegen?
Na klar! Wir freuen uns über jede(n) die/der sich für das Projekt engagieren möchte. Von der Öffentlichkeitsarbeit,
über die Kontaktpflege zu unseren Partnern bis zur Entwicklung von Ideen, wie man das Projekt ausbauen kann,
gibt es jede Menge spannende Sachen zu tun. Darüber hinaus ist UniSolar ein kreatives Team, das sich auf neue Gesichter
freut. Einfach anrufen oder eine E-mail an UniSolar senden. Alle Kontaktdaten findet man hier.
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Was ist Photovoltaik?
Der Name Photovoltaik setzt sich zusammen aus den Bestandteilen „Photo” - das griechische Wort für Licht - und
„Voltaik” - abgeleitet von der Einheit „Volt” für die elektrische Spannung. Der Begriff steht also für die
Umwandlung von Sonnenenergie mittels Solarzellen in elektrische Energie.
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Wie funktioniert solare Stromerzeugung?
Die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie basiert auf den besonderen Eigenschaften von so genannten
Halbleitern, die durch zugeführte Energie (Wärme oder Licht) freie Ladungsträger erzeugen. Um aus diesen Ladungen
einen Strom zu erzeugen, ist ein internes elektrisches Feld nötig. Dieses wird durch gezielte Bearbeitung des
Materials (Dotierung) gewährleistet.
So werden jedes Mal wenn das Licht (genauer die Photonen) der Sonne auf eine Photovoltaikzelle treffen Ladungsträger
frei und ein elektrischer Strom fließt. Hierbei handelt es sich um Gleichstrom. Dieser kann entweder direkt von
einem Verbraucher benutzt oder über einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und in das Stromnetz
eingespeist werden.
Da kein Brennstoff für die Erzeugung des Stromes notwendig ist, sind PV-Anlagen äußerst klimafreundlich.
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Lohnt sich eine Photovoltaikanlage energetisch überhaupt?
Das weit verbreitete Vorurteil, dass PV-Anlagen nie den Strom erzeugen könnten, der für ihre Herstellung notwendig war,
ist durch zahlreiche Ökobilanzen widerlegt. Moderne Anlagen haben sich nach 4 bis 6 Jahren energetisch amortisiert.
D.h. nach dieser Zeit haben sie genauso viel Energie produziert, wie für ihre Herstellung und Beseitigung benötigt wird.
Auf Grund der enormen Energiemengen, die täglich von der Sonne auf die Erde gelangen, hat die Photovoltaik ein enormes
Potential. Allein in einer Stunde strahlt die Sonne mehr Energie auf die Erde, als die gesamte Weltbevölkerung in
einem ganzen Jahr beansprucht. Dieses Potential sollten wir unbedingt nutzten.
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Was ist das Ziel des Projekts UniSolar Leipzig?
Auf geeigneten Dächern der Leipziger Hochschulen sollen Photovoltaikanlagen zur umweltfreundlichen Stromgewinnung aus
Sonnenschein installiert werden.
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Wie soll das Ziel erreicht werden?
UniSolar will Umweltschutz mit Beteiligung verbinden, indem die Photovoltaikanlagen durch StudentInnen, DozentInnen,
MitarbeiterInnen und Alumni der Hochschulen finanziert werden.
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Wie funktioniert das Projekt?
Mit UniSolar Leipzig investiert man in die Zukunft. Hierfür nimmt der Projektpartner private Darlehen von Hochschulangehörigen
und Alumni auf. Diese Geldanlage wird zweckgebunden für den Bau von Photovoltaikanlagen auf Leipziger Hochschuldächern verwendet
und mit einem garantierten Zinssatz vergütet. Die technische und administrative Durchführung liegt beim Projektpartner von
UniSolar, was bei der ersten PV-Anlage das Studentenwerk Leipzig war.
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Wie beteiligt man sich an dem Projekt?
Derzeit können leider keine Darlehen gezeichnet werden, das nächste Projekt ist aber in der Vorbereitung. Es wird dann einen
Darlehensvertrag geben, der Beteiligung, Tilgung und Verzinsung festlegt. Falls Du Interesse an einer Beteiligung in der Zukunft
hast, kannst Du Dich hier bereits vormerken lassen.
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Warum gerade an der Hochschule?
Hochschulen und Solarenergie passen perfekt zusammen, denn hier treffen sich innovative Wissenschaft und Technik.
Zudem werden den Hochschulen oft gesellschaftliche Vorbildfunktionen zugeschrieben. Diesen sollten sie auch und
insbesondere bei einem so wichtigen Thema wie Klimaschutz gerecht werden. Die Installation von kollektiv finanzierten
Photovoltaikanlagen auf den zahlreich vorhandenen Dachflächen der Hochschulen kann ein erstes Zeichen für Verantwortung
im Klimaschutz sein.
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Wie sicher ist eine solche Geldanlage?
Das Eneuerbare Energiengesetz (EEG) garantiert für 20 Jahre eine feste Vergütung für den Strom, der durch die
Photovoltaikanlagen erzeugt wird. Da die jährliche Sonneneinstrahlung relativ konstant ist, lassen sich die Erträge
somit gut berechnen und vorhersagen.
Die Darlehensrückzahlung sowie der Zinssatz sind darüber hinaus unabhängig von dem jährlichen Sonnenscheinertrag.
Sie werden zu den oben genannten Konditionen durch das Studentenwerk Leipzig als Darlehensnehmer und zuverlässiger
Partner garantiert.
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Was passiert mit dem gewonnenen Strom? Wird er von den Hochschulen genutzt?
Nein. Der gewonnene Strom wird vollständig in das öffentliche Netz eingespeist. Dafür bekommt der Betreiber eine
auf 20 Jahre garantierte Vergütung. Für Anlagen, die im Jahr 2007 ans Netz gehen, liegt diese Einspeisevergütung
bis zum Jahr 2027 bei 49,20 Cent pro Kilowattstunde.
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Wo gibt es noch UniSolar?
Das Modell von UniSolar Leipzig ist ein Selbstläufer. Inzwischen haben sich in Karlsruhe und Berlin Gruppen gebildet, die
das Modell an ihren Hochschulen umsetzen möchten. Darüber hinaus gibt es InteressentInnen in weiteren Städten.
Wenn auch Du ein UniSolar-Projekt in Deiner Stadt auf den Weg bringen möchtest, findest Du hier eine Anleitung.
Bei weiteren Fragen stehen wir gerne Rede und Antwort:
Kontakt
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Wo finde ich die aktuelle Stromerzeugung der ersten Anlage?
Die Erträge der ersten Anlage werden auf einer Anzeigetafel vor dem Eingang des GWZ (Beethovenstraße) als momentane Leistung,
Tages- und Gesamtertrag angezeigt.
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Wie sehen die Konditionen aus?
Beim ersten Projekt von UniSolar in Kooperation mit dem Studentenwerk Leipzig gab es einen vertraglich abgesicherten Zinssatz
von 4% p.a. auf die Darlehen. Die Darlehen haben eine Laufzeit von 10 Jahren. Jedes Jahr erfolgt zudem eine Rückzahlung
von 10% der ursprünglichen Einlage.
Alles klar? – Eine Beispielrechnung gibt es hier.
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Wie hoch/niedrig kann eine Beteiligung sein?
Die maximale Darlehenshöhe bei der ersten Anlage betrug 2.500 Euro. Damit sollte gewährleistet werden, dass möglichst viele
Interessierte die Möglichkeit einer Beteiligung erhalten. Die Mindesthöhe eines Darlehens lag bei 500 Euro, für
Studierende bei nur 250 Euro.
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Wer ist Eigentümer der Anlage?
Eigentümer der ersten Anlage ist das Studentenwerk Leipzig.
Das Dach des GWZ, auf dem die erste Anlage errichtet wurde,
stellt die Universität Leipzig kostenlos zur Verfügung.
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Warum wurde eine Vertragsergänzung notwendig?
Zwar hat das Studentenwerk Leipzig Erfahrung im Betrieb und beim Bau von Photovoltaikanlagen, doch das Modell von UniSolar ist
in Deutschland das erste seiner Art gewesen. Deswegen sind erst im Laufe der Umsetzung alle Details bekannt geworden, die in
einem solchen Vertrag berücksichtigt werden müssen. Diese wurden dann in einer Vertragsergänzung zusammengefasst.
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Was ist, wenn es mal hagelt und die Anlage kaputt ist?
Die Photovoltaikanlagen sind umfassend versichert durch Allgefahrenversicherungen (Unwetter und Vandalismus),
durch eine Betriebsausfallversicherung und durch eine Leistungsgarantie für die Solarmodule. Die Rendite und der
Zinssatz bleiben von möglichen Ertragsausfällen unberührt.
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Was passiert nach 20 Jahren mit der Anlage?
Moderne Photovoltaikanlagen weisen eine Lebensdauer von weit über 20 Jahren (manche sogar 30 Jahren) auf.
Das bedeutet, dass auch nach dem Ablauf der garantierten Einspeisevergütung die Photovoltaikanlagen weiter Strom
produzieren werden und auch Strom einspeisen (zu den dann handelsüblichen Preisen). Das Studentenwerk Leipzig
wird zu einem gegebenen Zeitpunkt darüber entscheiden, was mit den Anlagen nach 20 Jahren passiert.
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Wann und wo wurde die erste Anlage gebaut und in Betrieb genommen?
Die erste Anlage wurde auf dem Dach des Geisteswissenschaftlichen Zentrums (GWZ) in der Beethovenstraße errichtet. Sie ging im
Mai 2007 in Betrieb und liefert seitdem gute Erträge.
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